Die Sage der „Neuenahrer Schinnebröder“

In den vergangenen Jahrhunderten gab es immer wieder Streitigkeiten zwischen den Ahrweilern und den Jülichern. Besonders die Weiderechte an der Ahr waren sehr umstritten.

Man konnte sich wieder einmal nicht einigen. Deshalb beschlossen sie, im heutigen Bachemer Wiesental ein großes Feuer anzuzünden und diejenige Partei, die es am längsten am Feuer aushalten würde, sollte die Weiden bekommen. Die Ahrweiler erschienen mit lehmbeschmierten Schienbeinen - die Jülicher hatten sich Eisenblech vor die Schienbeine (Schinne) gebunden.

So saßen alle am Feuer. Die Ahrweiler beobachteten freudig, dass ihre Gegner immer weiter zurückwichen, denn die Bleche an ihren Beinen wurden immer heißer. Von dieser Begebenheit rührt der spätere Spitzname „Neuenahrer Schinnebröder“ her, denn Neuenahr gehörte damals zum Jülicher Gebiet.

Am 12.03.1984 fand im Unionhotel Felten die Gründung der „KG Blau-Weiss Bad Neuenahr“ statt. Einige Zeit später initiierte das damalige Vereinsmitglied Jürgen Farnschläder den Vorschlag zur Namenserweiterung in „KG Blau-Weiss Neuenahrer Schinnebröder“.

Logo der Schinnebröder